Selbstgemachter Joghurt aus Hafermilch und Kokosmilch

Wir sind ja sehr oft auf der Suche nach Sachen, die unser Sohn essen kann und für Joghurt hatten wir bisher noch keine Alternative gefunden. Entweder es ist Soja oder Lupine oder (Weizen)Stärke drin. Lupinenerzeugnisse bergen ein relativ hohes Allergierisiko, deswegen haben wir uns noch nicht getraut, ihm etwas davon zu geben. Es gibt zwar einen neuen Kokosjoghurt, der rein von den Zutaten gut gehen müsste, aber unser Sohn reagiert mittlerweile auf kleinste „Spürchen“ und darum reicht es leider schon, dass im gleichen Betrieb auch Milch verarbeitet wird.

Also bleibt wieder das Selbermachen.

Bei der Suche fanden wir Steffi vom Kochtrotz-Blog. Sie hat ein Rezept eingestellt, wie sie Joghurt aus Mandelmilch und Kokosmilch macht. Mandelmilch geht bei uns auch nicht, also ersetzen wir sie durch Hafermilch. Ansonsten braucht man Joghurtferment, Agar-Agar, Agavendicksaft und den Joghurtbereiter von My.Yo. Hier für den Überblick die Kurzform der Herstellung; das genaue Rezept könnt Ihr unter dem Link weiter oben finden.

Das Joghurtferment wird in etwas Hafermilch aufgelöst, die Kokosmilch wird mit Agar-Agar aufgekocht. Dann mischt man Hafer- und Kokosmilch und gibt die Joghurtferment-Mischung und etwas Agavendicksaft dazu. Das Ganze kommt dann im Joghurtbereiter in ein warmes Wasserbad und wird über Nacht stehen gelassen. Ich rühre alles am nächsten Morgen nochmal durch und stelle es in den Kühlschrank. Wenn es dann zu wackelpuddingartig wird, püriere ich es und gebe 5 – 6 TL Guarkernmehl dazu. Den fertigen Joghurt fülle ich in kleinere Behälter um und habe die nächsten Tage schönen Joghurt für meinen Sohn.

Das kommt Naturjoghurt sehr nahe! Mein Sohn mag den Joghurt gern mit Dattel-, Bananen- oder Apfelstückchen drin. Vielen Dank an Steffi für diese tolle Idee, die den „kulinarischen Horizont“ unseres Sohnes wieder ein bisschen erweitert!

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
Elli

Übrigens: Mein Versuch, den Joghurt einzufrieren, klappte nicht. Beim Auftauen wurde das Ganze ganz „krisselig“ und nicht mehr essbar. Also lieber so wegessen =)

Eis am Stiel – die einfache Variante

Hallo,

nach langer Zeit gibt es hier mal wieder  einen Beitrag, nämlich einen zu selbstgemachtem Eis am Stiel. Bei der Hitze der letzten Wochen kamen wir einfach nicht drumrum. Und da mit einem hochgradigen Allergiker jegliches fertiges Eis wegfällt (aus der Eisdiele sowieso, aber auch bei abgepacktem Wassereis muss man ja immer mit Spuren rechnen), ist man darauf angewiesen, es selbst zu machen.

Hier ist die einfachste Variante: Saft (möglichst 100% Fruchtsaft) in Eis-am-Stiel-Förmchen füllen und gefrieren lassen. Unser Sohn liebt vor allem Apfelsaft-Eis.

Das ganze wird etwas schicker und vielfältiger, wenn man z.B. erst etwas roten Saft (Traubensaft, Kirschsaft) einfüllt und etwa 1 Stunde anfrieren lässt, dann etwas weißen Saft (Bananensaft) einfüllt und wieder eine Stunde anfrieren lässt und danach gelben Saft (Apfelsaft, Mangosaft, Orangensaft) einfüllt, den Stiel dann reinsteckt und die Förmchen mehrere Stunden in den Tiefkühlschrank stellt. Die Farben und Säfte kann man natürlich variieren. Man kann auch Früchte pürieren, das Mus evtl. mit etwas Wasser verdünnen und/oder z. B. mit Agavendicksaft süßen und es dann in die Förmchen füllen.

Es gibt sehr viele Anregungen im Internet, auch wenn etliche davon für Allergiker wegfallen. Bei den oben genannten Säften übrigens müssen Zitronen-Allergiker gut aufpassen – da fällt leider auch wieder einiges weg, weil Zitronensaftkonzentrat drin ist.

Dieser Post ist eher was fürs nächste Jahr, weil der Herbst dann doch langsam beginnt, aber es gibt ja viele Leute – vor allem Kinder =) -, die das ganze Jahr über Eis essen können.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!

Elli