Milch in Nasentropfen – News!

Vor einigen Monaten berichtete ich von einem Allergieanfall, den mein Sohn, der multiple Nahrungsmittelallergien hat, nach der Gabe bestimmter Nasentropfen (Rhinoguttae pro infantibus) bekam. Aufgebracht wie ich war, kontaktierte ich die Pharmafirma und bekam die Antwort, dass Casein drin ist, ohne dass es draufsteht. Allerdings wurde dort nicht eingesehen, dass das doch draufstehen muss!

Weil ich das unverantwortlich Allergikern gegenüber finde, habe ich dann weitere Schritte versucht. Zuerst habe ich es beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) versucht, wo mir gesagt wurde, dass diese Nasentropfen nicht als Arzneimittel, sondern seit einigen Jahren als „Medizinprodukt“ zählen. Damit sei der Hersteller mein Ansprechpartner. Naja, diese Kontaktaufnahme war ja schon mal wenig erfolgreich verlaufen. Nochmal darauf hingewiesen, bekam ich den Rat, mich an die Landesbehörde des Hersteller-Bundeslandes zu wenden (Landesamt für Verbraucherschutz). Auch da wurde ich wieder weiter- oder besser zurückverwiesen, nämlich nun doch an das BfArM, bei dem ich eine Vorkommnismeldung machen solle. Das habe ich getan und bekam zwei Monate später eine Antwort. Eine positive!

Es sei eine Risikobewertung vorgenommen worden, woraufhin dem Hersteller geraten worden sei, das Casein ordentlich zu deklarieren. Der Hersteller wird das wohl auch bis Ende Januar des nächsten Jahres machen.

Da habe ich mich riesig gefreut!!! Endlich ein positives Ergebnis, wovon mein Sohn zwar nicht mehr profitiert, aber hoffentlich andere Allergiker!

Bis zum nächsten Mal!
Elli

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