Reste-Eis am Stiel mit Joghurt

Nach langer, langer Zeit hier mal wieder ein Beitrag – passend zu den derzeitigen Temperaturen: Ein Eisrezept! Allerdings gab es hier noch einen anderen Grund, warum ich ständig Eis gemacht habe: Unser Sohn musste vor einigen Wochen ein Antibiotikum nehmen. Damit das klappte und er den komischen Geschmack der Medizin wieder loswurde, gab’s danach immer Eis. Nun greifen Antibiotika ja bekanntermaßen auch die Darmflora an und darum ist es ratsam, Milchsäurebakterien in Form von Joghurt, Pulver aus der Apotheke oder wie auch immer zu sich zu nehmen. Das Pulver aus der Apotheke und den selbstgemachten Joghurt verschmäht er leider gerade, also blieb eine Menge vom Joghurt übrig. Und da kam ich auf die Idee, Eis draus zu machen! Hier die Zutaten:

1/2 kleine gekochte Rote Beete (vakuumverpackte habe ich genommen), 8 kleine Erdbeeren, 2 Bananen, etwas Agavendicksaft und ungefähr 150 g Joghurt ordentlich pürieren. Dann in Eis-am-Stiel-Förmchen füllen und im Tiefkühlschrank gefrieren lassen. Hier hat das für eine 6-er-Form vom Möbelschweden gereicht.

Bei Gelegenheit liefere ich ein Bild nach!

Bis zum nächsten Mal,

Elli

Einfaches Hirsotto

Hallo mal wieder!

Nachdem es hier die letzten Monate sehr ruhig war, gibt’s heute mal wieder einen Beitrag. Ein ganz einfaches Rezept für ein Hirsotto – man kann es genausogut als Risotto zubereiten, aber da mein Sohn gegen Reis allergisch ist, tausch ich diesen gern aus und nehme stattdessen Hirse oder auch Quinoa.

Für dieses Hirsotto habe ich eine klein gewürfelte Schalotte in etwas Öl angebraten, dann etwa 200g (gut abgespülte!) Hirse und zwei kleingeschnittene Möhren dazugegeben und diese ein paar Minuten mitgebraten. Anschließend wird so viel Gemüsebrühe zugegeben, bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dann wird alles weitergeköchelt, bis ein Großteil der Flüssigkeit aufgesaugt ist – zwischendurch immer mal wieder umrühren. Es wird dann immer wieder etwas Brühe nachgegossen und gerührt, bis die Hirse weich ist (die Hirse, die wir grad haben, braucht etwa 30 – 40 Minuten). Dann kann man seine Lieblingszutaten zugeben: Bei uns sind das Mais, Erbsen, gewürfelte Fleischwurst. Fertig! Ich habe insgesamt etwa 1 l Gemüsebrühe benötigt.

Die Nichtallergiker der Familie können noch etwas (Reibe)Käse über das Hirsotto geben.

Ich mag Rezepte sehr gern, die so einfach und wandelbar sind, gut schmecken und nicht viel Abwasch produzieren =)

Viele Grüße!

Elli

Schokokuchen

Heute gibt es ein Rezept für einen sehr leckeren Schokokuchen. Ich hatte mal ein Rezept für einen ähnlichen Kuchen, der mit geschmolzener Schokolade zubereitet wurde. Schokolade geht hier leider gar nicht mehr, weil Schokolade immer Spuren von Milch oder Nüssen enthalten kann. Also habe ich mir ein eigenes Rezept gebastelt. Hier ist es:

100g Kokosöl und 200g Margarine schmelzen und 100g Kakaopulver (ich nehme Nesquick) einrühren. Während das Fett schmilzt, in einer Schüssel 160g Zucker, 160g Buchweizenmehl, 40g Maisstärke, ca. 10g Guarkernmehl, ½ Päckchen Backpulver und 4 Eier verrührt. Anschließend wird die flüssige Schokoladenmasse dazugegeben und alles gut vermischt. Das Ganze kommt in eine gefettete (und evtl. mit Maisgrieß o.ä. ausgestreute) Kastenform und wird bei 150 – 160° (Umluft) ca. 50 – 60 Minuten gebacken.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kommt bei uns noch ein Puderzuckerguss drüber und Streusel drauf. Der Kuchen schmeckt hier der ganzen Familie!

Vielleicht kann der/die ein oder andere mit dem Rezept etwas anfangen – es würde mich sehr freuen!
Bis zum nächsten Mal,
Elli

Lebkuchen-Plätzchen

Neulich habe ich auf dem Blog freiknuspern.de ein Rezept entdeckt, das für uns gut klang. Wir haben es dann nachgebacken und eine ganze Menge leckerer Plätzchen rausgekriegt. Und sie schmecken auch uns Eltern – das ist ja nicht immer so. Wir sind einfach ganz andere Geschmäcker gewöhnt als unser Sohn, der so viel gar nicht kennt und essen darf.

Hier ist der Link zum Rezept. Bei den variablen Zutaten haben wir Puderzucker als Süßungsmittel genommen, dazu Agavendicksaft als Sirup, Buchweizenmehl statt Reismehl und 3 TL Lebkuchengewürz. Für die Verzierung haben wir einen normalen Puderzucker-Guss hergestellt und Zuckerstreusel der Firma Biovegan genommen. Das sind nämlich die einzigen bunten Streusel, die unser Sohn essen kann. Überall sonst ist irgendetwas drin, gegen das er allergisch ist, oder es sind Spuren möglich.

Das Rezept werden wir uns auf jeden Fall merken! Danke an Fabienne von freiknuspern!

Bis zum nächsten Mal

Elli

Weihnachtsschokolade!

Heute gibt’s das erste Foto! Und es ist ein Foto der Weihnachtsschokolade, die ich neulich für unseren Sohn gemacht habe. Das Rezept ist fast das gleiche wie das, das ich schon in diesem Beitrag verwendet habe.

Ich habe diesmal Kakaobutter (90g) genommen, sie im Wasserbad geschmolzen und dann die gleiche Menge (90g) Kakaopulver (ich glaube Nesquick – aber schaut lieber dreimal auf die Verpackung und Zutatenliste, ob es verträgliches Kakaopulver ist!) eingerührt. Diese Masse habe ich in Weihnachts-Pralinen-Förmchen gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Natürlich hätte man das Ganze noch mit Rosinen verfeinern können oder auch mit weihnachtlichen Gewürzen. Das stelle ich mir auch toll vor und werde ich beim nächsten Mal versuchen!

Noch ein Tipp für die Pralinenformen: Bei meiner (von Dr. Oetker) sind die Löcher sehr tief. Ich habe also immer weniger eingefüllt als reinpasst, sonst wäre das einfach zu viel Schokolade auf einmal.

Die fertigen Schoko-Weihnachts-Pralinen habe ich in eine verschließbare Dose gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Nun kann sich unser Sohn jeden Morgen eine aussuchen – es schmeckt ihm sehr!

Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen von Euch eine Alternative zu gekaufter Weihnachtsschokolade; denn da steht nach meiner Erfahrung eigentlich immer was von MIlchspuren drauf.

Bis zum nächsten Mal!
Elli

Super einfacher Brotaufstrich

Heute habe ich eine Idee für einen ganz einfachen Brotaufstrich, der aus der Not heraus entstanden ist. Da es sich bei meinem Sohn mit gekauften Brotaufstrichen sehr schwierig verhält (er darf weder Milch noch Soja noch Sonnenblumenkerne/-öl essen), haben wir selten „gekauften Brotaufstrich“ da. Denn die eine Sorte, die geht, die mag er nicht. Und da wir grade auch keinen selbstgemachten da hatten (das Rezept folgt bald!), haben wir kurzerhand improvisiert.

Dazu haben wir einfach übriggebliebene, gekochte Möhren vom Mittagessen mit der Gabel zerdrückt und in weiche Margarine gerührt. Fertig war der Brotaufstrich 🙂 wir werden es demnächst noch mit anderem Gemüse probieren; gut vorstellen kann ich mir z.B. Gurke, Kürbis, kleingeschnittene dicke rote Bohnen oder Mais. Und sicherlich geht das ganze auch oder sogar besser (für alle, die keine Stücke mögen) im Mixer. Dann kann man den Aufstrich noch mit Salz und Kräutern würzen und fertig. Da überlistet man sogar kleine Gemüsemuffel!

Bis zum nächsten Mal,

Elli

Selbstgemachter Joghurt aus Hafermilch und Kokosmilch

Wir sind ja sehr oft auf der Suche nach Sachen, die unser Sohn essen kann und für Joghurt hatten wir bisher noch keine Alternative gefunden. Entweder es ist Soja oder Lupine oder (Weizen)Stärke drin. Lupinenerzeugnisse bergen ein relativ hohes Allergierisiko, deswegen haben wir uns noch nicht getraut, ihm etwas davon zu geben. Es gibt zwar einen neuen Kokosjoghurt, der rein von den Zutaten gut gehen müsste, aber unser Sohn reagiert mittlerweile auf kleinste „Spürchen“ und darum reicht es leider schon, dass im gleichen Betrieb auch Milch verarbeitet wird.

Also bleibt wieder das Selbermachen.

Bei der Suche fanden wir Steffi vom Kochtrotz-Blog. Sie hat ein Rezept eingestellt, wie sie Joghurt aus Mandelmilch und Kokosmilch macht. Mandelmilch geht bei uns auch nicht, also ersetzen wir sie durch Hafermilch. Ansonsten braucht man Joghurtferment, Agar-Agar, Agavendicksaft und den Joghurtbereiter von My.Yo. Hier für den Überblick die Kurzform der Herstellung; das genaue Rezept könnt Ihr unter dem Link weiter oben finden.

Das Joghurtferment wird in etwas Hafermilch aufgelöst, die Kokosmilch wird mit Agar-Agar aufgekocht. Dann mischt man Hafer- und Kokosmilch und gibt die Joghurtferment-Mischung und etwas Agavendicksaft dazu. Das Ganze kommt dann im Joghurtbereiter in ein warmes Wasserbad und wird über Nacht stehen gelassen. Ich rühre alles am nächsten Morgen nochmal durch und stelle es in den Kühlschrank. Wenn es dann zu wackelpuddingartig wird, püriere ich es und gebe 5 – 6 TL Guarkernmehl dazu. Den fertigen Joghurt fülle ich in kleinere Behälter um und habe die nächsten Tage schönen Joghurt für meinen Sohn.

Das kommt Naturjoghurt sehr nahe! Mein Sohn mag den Joghurt gern mit Dattel-, Bananen- oder Apfelstückchen drin. Vielen Dank an Steffi für diese tolle Idee, die den „kulinarischen Horizont“ unseres Sohnes wieder ein bisschen erweitert!

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal!
Elli

Übrigens: Mein Versuch, den Joghurt einzufrieren, klappte nicht. Beim Auftauen wurde das Ganze ganz „krisselig“ und nicht mehr essbar. Also lieber so wegessen =)